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< Leitfaden Nachhaltiges Bauen: Bindend für neue Büro- und Verwaltungsgebäude
11.06.2013 12:09 Alter: 7 yrs
Kategorie: 3-2013, Soziale Verantwortung

Kleine Unternehmen tun sich bei Mitarbeitersuche schwer

Der demografische Wandel trifft nicht alle Unternehmen gleich: Kleine Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern haben es besonders schwer, Stellen zu besetzen, so eine Studie.


Die Gesellschaft verändert sich, die offenen Stellen nehmen wieder zu. Über 50 Prozent der zu besetzenden Stellen gibt es in kleinen Betrieben mit weniger als 50 Mitarbeitern. 30 Prozent entfallen auf mittelgroße Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern, weniger als 20 Prozent gibt es in großen Betrieben mit mehr als 250 Mitarbeitern.

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass gerade Kleinbetriebe Probleme haben, ihre freien Stellen zu besetzen. Über 23 Prozent der Besetzungsprozesse blieben ohne Erfolg, heißt es da. Allerdings nutzen die Kleinen auch weniger Wege bei der Personalsuche - im Gegensatz zu den mittleren und großen Unternehmen, die durchschnittlich vier verschiedene Methoden wählen. Sie sprechen eigene Mitarbeiter an, nutzen Stellenanzeigen in Zeitungen, die Arbeitsagenturen und Online-Stellenbörsen.

Kleine Betriebe schalten Stellenanzeigen in Zeitungen und Zeitschriften deutlich seltener, nutzen kaum Onlinebörsen, und selbst die kostenlosen Dienste der Arbeitsagenturen nutzen sie weniger als mittlere und große Betriebe. Weil deswegen die Zahl der Bewerbungen geringer ist, ist das Risiko größer, dass sich darunter kein geeigneter Kandidat befindet.

Die IAB-Forscher empfehlen, Inserate für offene Stellen stärker überregional zu verbreiten, besonders über Online-Stellenbörsen und den Kontakt zur Arbeitsagentur zu verstärken. Dadurch werde eine breitere Öffentlichkeit und so eine höhere Zahl an Bewerbern erreicht.

Auch die Mitarbeiterbindung könnten kleine Betriebe stärker nutzen. Denn auch wenn ihr Budget eingeschränkter als das der großen Unternehmen ist, können gute Arbeitsbedingungen ? beispielsweise durch eine leichte Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder die Möglichkeiten eigenverantwortlichen Arbeitens ? ein zentrales Argument im Wettbewerb um geeignete neue Mitarbeiter sein, schreiben die IAB- Forscher.