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< Ressourcenschonung ist Chefsache
25.06.2012 13:29 Alter: 8 yrs
Kategorie: Juni2012, Verantwortliche Unternehmensführung

Kommunikation mit den Kunden zur Nachhaltigkeit ausbauen

Lebensbaum, Hersteller von Tee, Kaffee und Gewürzen in Bio-Qualität, hat jetzt ein Projekt begonnen, in dem systematisch die Nachhaltigkeitskommunikation mit den Kunden untersucht und ausgebaut werden soll.


Seit dem letzten Jahr bietet die Bundesregierung insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Unterstützung, wenn sie Maßnahmen im Sinn von Corporate Social Responsibility (CSR) entwickeln und umsetzen wollen. Mit dem Förderprogramm ?Gesellschaftliche Verantwortung im Mittelstand? sollen Lösungsansätze erarbeitet und der CSR-Gedanke in die Breite getragen werden. Das Programm hat eine Laufzeit von drei Jahren und ein Gesamtvolumen von 26 Millionen Euro, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) bereitgestellt werden.

Neben einer Vielzahl von Beratungsunternehmen, Verbänden und Bildungseinrichtungen gehören auch fünf produzierende Unternehmen zu den Projektteilnehmern. Darunter auch die Ulrich Walter GmbH aus Diepholz in Niedersachsen, besser bekannt unter dem Markennamen Lebensbaum.

Mit den verschiedensten Aspekten nachhaltigen Wirtschaftens setzt sich das Unternehmen, das bereits seit 1997 über ein anspruchsvolles Umweltmanagementsystem nach den europäischen EMAS-Regeln verfügt, seit langem auseinander. Dabei standen naturgemäß die betriebsinternen Gesichtspunkte im Vordergrund. Auch die Lieferkette ist bei Lebensbaum in Kooperation mit den Lieferanten weitgehend optimiert. Daneben wirken sich jedoch auch Konsum- und Verbrauchsverhalten erheblich auf die Nachhaltigkeitsbilanz eines Produkts aus. Deshalb soll in dem aktuellen Projekt untersucht werden, wie Nachhaltigkeitsaspekte informativ und anregend gegenüber Verbrauchern kommuniziert werden können.

Über den Kernnutzen, den Genuss eines hochwertigen Öko-Produkts, hinaus soll analysiert werden, welche Nachhaltigkeitsaspekte der Geschäftstätigkeit dem Kunden auf welche Weise vermittelt werden können und wie er sich möglicherweise seinerseits für nachhaltiges Verhalten begeistern lässt. ?Wir wollen eine Nachhaltigkeitskommunikation à la carte entwickeln, die auf spezifische Kundenbedürfnisse eingeht und uns Lernprozesse ermöglicht, um unsere Produkte und Produktionsprozesse noch nachhaltiger zu gestalten?, erläutert Henning Osmers, der Nachhaltigkeitsbeauftragter des Unternehmens ist und das Projekt leitet.

Nach einer Bestandsaufnahme zu den Kenntnissen und Erwartungen der Verbraucher in Sachen Nachhaltigkeit sollen anschließend die verschiedenen Kommunikationskanäle auf ihre Eignung und Ausbaufähigkeit hin überprüft werden, von der Verpackung der Produkte über den Nachhaltigkeitsbericht bis hin zu sozialen Netzwerken im Internet, wie Twitter und Facebook, die man bereits nutzt. Besonderes Augenmerk will man dabei auf die Effektivität der Maßnahmen legen, der Aufwand für die Kommunikation soll in einem angemessenen Verhältnis zu deren Wirksamkeit stehen.

Weitere Informationen: Henning Osmers, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Ulrich Walter GmbH: HO(at)lebensbaum.de.