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28.11.2011 10:34 Alter: 9 yrs
Kategorie: Verantwortliche Unternehmensführung, November2011

Mehr Chancen für nachhaltige Produkte

Mittlerweile haben die meisten Menschen schon einmal etwas von Nachhaltigkeit gehört. Zudem entscheiden sich immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher für ethisch hergestellte Produkte - und sie geben mehr Geld dafür aus. So lauten die Ergebnisse zwei aktueller Umfragen.


Rund 80 Prozent der Bundesbürger haben den Begriff ?Nachhaltigkeit? schon einmal irgendwo gehört, gesehen oder gelesen. 21 Prozent der Deutschen kennen den Ausdruck dagegen gar nicht. Dies sind Ergebnisse einer Studie, für die die Marktforschung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des GfK Vereins im September knapp 1000 Deutsche ab 14 Jahren befragt hat. Etwa ein Drittel der Befragten verbindet Aspekte des Natur- und Umweltschutzes mit Nachhaltigkeit.

Wer umweltfreundlich und ethisch korrekt hergestellte Produkte auf den Markt bringt kann auf zunehmende Kenntnisse der Konsumenten rechnen, aber auch auf ihre Bereitschaft solche Waren zu kaufen ? und mehr Geld dafür auszugeben. Zugleich sei aber auch die Unsicherheit der Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung gestiegen. Vertrauen werde zum Schlüsselfaktor für den Verkauf. Deshalb werden Unternehmen, die transparent und offen kommunizieren, zu den Gewinnern gehören. Das sind Kernergebnisse der 3. Otto Group Trendstudie 2011 mit dem Titel: ?Verbrauchervertrauen ? auf dem Weg zu einer neuen Wertekultur?, die das Hamburger Trendbüro im Auftrag von der Otto Group erstellt hat.

Die repräsentative Trendstudie 2011 zeigt gegenüber der letzten Erhebung von 2009 eine signifikante Zunahme des Interesses an ethischen Produkten. Sowohl die Ausgabebereitschaft als auch die Kaufhäufigkeit für diese Produkte sind danach deutlich gestiegen: Gaben 2009 nur 26 Prozent der befragten Verbraucher an, häufig zu ethisch korrekten Produkten zu greifen, sind es 2011 bereits 41 Prozent. Während 2009 nur 7 Prozent der Konsumenten bereit waren, mehr für ethischen Konsum auszugeben, stieg die Zahl im Jahre 2011 auf 44 Prozent. Damit orientiert sich nicht mehr nur eine überschaubare Elite der Besserverdienenden oder Umweltbewegten (?Lohas?) an nachhaltigem Konsum, sondern zunehmend stößt diese Haltung in die Masse der Verbraucher vor.

Weitere Informationen:

zur GFK-Studie: Claudia Gaspar vom GfK Verein, T: + 49 911 395-2624, claudia.gaspar@gfk.com.

zur Otto Trendstudie 2011: www.ottogroup.com/studien