News

< Ausnahmen vom Mindestlohn sind schlecht für Chancen von Langzeitarbeitslosen und Tarifsystem
11.06.2014 22:59 Alter: 6 yrs
Kategorie: 3-2014, Ökologische Verantwortung

Methode zur Bewertung der Produkthaltbarkeit entwickeln

Die Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission hat ein Projekt auf den Weg gebracht, in dem eine Methode zur Bewertung der Haltbarkeit von Produkten entwickelt werden soll.


Erstmals hat sich die EU-Kommission zum Ziel gesetzt, die Produkthaltbarkeit mit einem gemeinsamen Ansatz zu definieren und zu bewerten. Derzeit werden zwei  Pilotprojekte ausgewählt, wobei sich das Augenmerk auf Produkte richtet, die Konsumenten oder Unternehmen über einen längeren Zeitraum einsetzen, wie etwa Kühlschränke. Nicht berücksichtigt werden bei diesem Projekt Produkte, die regelmäßig ausgetauscht werden, wie etwa Smartphones. Die Entwicklung der Methode wird anschließend mit einer Analyse der Vorteile und Kosten dieser potenziell haltbareren Produkte nachbearbeitet.

Zu den wichtigsten Interessenvertretern gehören Normungsinstitute, Hersteller, Branchenverbände und andere EU- und Mitgliedstaatorganisationen. Die Interessenvertreter werden dazu ermutigt, Rückmeldungen über die Projektwebseite und später im Jahr über eine formale Konsultation zu geben.

Das Projekt wird durch ein Konsortium unter der Leitung von Ricardo-AEA durchgeführt, einer Beratungsgesellschaft mit Expertise in der internationalen Entwicklung von Produktpolitik. Beteiligt ist auch das Unternehmen Intertek, Experte für die Prüfung, Inspektion und Zertifizierung von Produkten sowie das Nachhaltigkeits-Managementteam an der Scuola Superiore Sant?Anna di Pisa (SuM). Diese Universität ist auf angewandte Wissenschaften spezialisiert und verfügt über ein tief greifendes Verständnis der politischen Instrumente im Bereich Nachhaltigkeit von Produktion und Verbrauch.

Der ?Ansatz einer nachgewiesenen Produkthaltbarkeit? soll in die Entwicklung der Produktpolitik für die in der Studie vertretenen Produktgruppen einfließen. Außerdem sollen die Erkenntnisse als Informationsgrundlage für andere EU-Produktrichtlinien dienen. Die Studie wird voraussichtlich Ende 2014 abgeschlossen sein.