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14.04.2014 11:56 Alter: 7 yrs
Kategorie: Verantwortliche Unternehmensführung, 2-2014

Nachhaltigkeit in der Veranstaltungsbranche: Green Meetings und Events auf dem Vormarsch

Anbieter und Organisatoren von Veranstaltungen achten zunehmend auf Nachhaltigkeit. Ihre Kundschaft setzt immer mehr auf Dienstleister, welche die Grundsätze von ökologischem, ökonomischem und sozialem Handeln in ihr Leitbild integriert haben.


Dies sind die beiden zentralen Ergebnisse des Meeting- und EventBarometers 2013, das kürzlich vom Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC) vorgestellt wurde. Danach gibt fast die Hälfte aller Veranstaltungsorganisatoren Anbietern mit einem zertifizierten Nachhaltigkeits-Managementsystem den Vorzug. Diese seien in Deutschland bereits gut auf die wachsende Nachfrage vorbereitet: Fast 40 Prozent der Veranstaltungsstätten in Deutschland haben laut dem Meeting- und EventBarometer 2013 bereits ein Nachhaltigkeits-Managementsystem implementiert.

Branchenkodex ?fairpflichtet?

Gemeinsam mit dem zweiten Branchenverband GCB German Convention Bureau e.V. hat der EVVC im Mai 2012 den Branchenkodex fairpflichtet ins Leben gerufen, um Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft zu fördern und zu unterstützen. Möglichkeiten, nachhaltiges Handeln im Unternehmen zu etablieren, gibt es nach Auffassung der Verbände viele: Sie reichen von der Optimierung des Abfallkonzeptes durch Müllreduzierung, Mülltrennung und Verbesserung der Abholzyklen über den Einsatz von energieeffizienter Beleuchtung und Wasserspartasten bis zum Engagement für soziale Belange und Kompensation des CO2-Fußabdruckes für ökologische Projekte. Viele Betriebe der Veranstaltungsbranche haben das Thema Nachhaltigkeit mittlerweile als Standard in ihre Unternehmensphilosophie und ihren Unternehmensalltag implementiert und sehen die Arbeit daran als kontinuierlichen Prozess, der zum Beispiel durch ein so genanntes Green Team aus den Kreisen der Mitarbeiter fortlaufend verfolgt wird.

Eine Zertifizierung im klassischen Sinn findet bei fairpflichtet nicht statt, doch ist jeder Betrieb angehalten, nach einem Jahr einen Fortschrittsbericht zu erstellen, in dem die Maßnahmen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen entsprechend dokumentiert werden. Die Fortschrittsberichte werden auf www.fairpflichtet.de veröffentlicht und sind somit auch für den Ideenaustausch untereinander frei zugänglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Knapp 370 Unternehmen aus allen Bereichen der Branche haben sich bereits angeschlossen, darunter Veranstaltungshäuser, Event-Agenturen, Hotels, Technikfirmen, Marketing-Verbände und Catering-Unternehmen.