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29.11.2014 10:39 Alter: 5 yrs
Kategorie: 5-2014, Verantwortliche Unternehmensführung

Transparenz und Antikorruption

Die größten multinationalen Unternehmen machen kaum Fortschritte bei der Offenlegung ihrer Verfahrensweisen und Strukturen in Bezug auf politische Verflechtungen und Korruption. Das ist dem Anfang November vorgestellten Bericht von Transparency International (TI) dazu zu entnehmen.


Für den Bericht wurden die öffentlich zugänglichen Informationen der 124 größten börsennotierten multinationalen Unternehmen zum Umfang der Antikorruptionsprogramme, zur Offenlegung wirtschaftlicher Verflechtungen sowie zur länderspezifischen Transparenz bezüglich finanzieller Aufwendungen und Einnahmen.

Zusammenfassend stellt Transparency fest, dass es im Vergleich zum Vorgängerbericht aus dem Jahr 2012 leichte Verbesserungen gab. Doch liege der Durchschnittswert bei lediglich 3,8 von möglichen 10 Punkten. Die deutschen Unternehmen schneiden besonders gut ab im Bereich der Offenlegung wirtschaftlicher Verflechtungen. Wie schon 2012 zeigt die länderspezifische Transparenz die insgesamt schwächsten Ergebnisse: Nur sechs Prozent der Unternehmen bemühen sich um die Darstellung von Gewinnen, Investitionen und Steuerzahlungen in den Ländern, in denen sie Geschäfte betreiben. Dabei schneiden die europäischen Gesellschaften besonders gut ab: Sieben der besten zehn sind hier angesiedelt. Im Gesamtrating auf den Plätzen 1 bis 3 landeten Eni, Vodafone und Statoil. Von den deutschen Unternehmen kamen Deutsche Telekom, Eon, BASF, Siemens, Volkswagen, Bayer und SAP unter die Top20.