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15.04.2014 13:22 Alter: 7 yrs
Kategorie: Soziale Verantwortung, 2-2014

Gemeinsame Erklärung von Arbeitgebern und Gewerkschaftsbund zur psychischen Gesundheit von Beschäftigten

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) jetzt betont, dass sie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern stärker schützen wollen.


Damit wollen die Sozialpartner dazu beitragen, die Umsetzung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes in den Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung zu verbessern. Dieser leiste ?einen wichtigen Beitrag, um psychischen Erkrankungen vorzubeugen und die Wiedereingliederung von psychisch erkrankten Beschäftigten zu verbessern, und soll deshalb gestärkt werden?, heißt es in der aktuellen Erklärung. Wie verschiedene Studien in den letzten Jahren immer wieder bestätigen, steigt in Deutschland die Zahl der psychischen Erkrankungen von Arbeitnehmern stetig an. Hauptgründe sind meist eine zu hohe Arbeitsbelastung und die schlechte Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Vor diesem Hintergrund wollen BDA und DGB vor allem eine Verbesserung der Vorsorge für psychische Erkrankungen erreichen. In Zusammenarbeit mit Kommunen, Ärzten und Psychotherapeuten sollen lange Wartezeiten künftig vermieden werden. Auch die staatlichen Arbeitsschutzakteure, die in der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) zusammenarbeiten, sollen gestärkt werden, um ihren Aufgaben in den Bereichen Beratung, Information und Kontrolle besser nachkommen zu können. Schließlich will man durch die flächendeckende Umsetzung von Gefährdungsbeurteilungen in Betrieben und Verwaltungen die Arbeitsbedingungen langfristig verbessern.