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< future-Programm: Nachhaltigkeitsberichte analysieren und bewerten
20.04.2014 10:49 Alter: 7 yrs
Kategorie: 2-2014, Verantwortliche Unternehmensführung

EU-Parlament beschließt CSR-Berichtspflicht

Vor wenigen Tagen hat das EU-Parlament die Richtlinie zur CSR-Berichterstattungspflicht beschlossen. Danach müssen künftig alle börsennotierten Unternehmen und Finanzdienstleister mit mehr als 500 Mitarbeitern verpflichtend über ?nicht-finanzielle Aspekte? ihrer Geschäftstätigkeit berichten. Das berichtet die Global Reporting Initiative (GRI) in einer aktuellen Mitteilung.


Die neue Regelung sieht vor, dass europäische Unternehmen dieser Größe, die an der Börse notiert oder als Finanzdienstleister aktiv sind, über ihr Engagement im Umweltschutz, soziale und auf die Mitarbeiter bezogene Initiativen, die Einhaltung der Menschenrechte und Aspekte der Korruptionsbekämpfung berichten. Dabei sollen sie ihr Geschäftsmodell erläutern und insbesondere auf das Risikomanagement zu den genannten Themen eingehen. Als Orientierungsrahmen nennt die Richtlinie die ?Sustainability Reporting Guidelines? der GRI, den UN Global Compact, die OECD-Richtlinien, Sozialstandards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO Tripartite Declaration) oder auch die ISO 26000.

Von der Berichtspflicht sind laut GRI rund 6000 Unternehmen in Europa betroffen. Die Initiative bewertet den Beschluss des EU-Parlaments als einen ?Sieg der Transparenz? und einen großen Tag für die Zukunft der Nachhaltigkeitsberichterstattung.

Mehr zu den Hintergründen, den Umständen der Umsetzung und wie sich future-Positionen dazu verhalten in unserer Meldung vom 28. Februar 2014 "Berichtspflicht: EU-Mitgliedstaaten wollen soziale und ökologische Transparenzvorschriften für Unternehmen".