future-Newsletter November 2010

07.11.2010

Bio schafft auch in Krisenzeiten Arbeitsplätze

Von der Biobranche, die von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, gehen auch in Krisenzeiten positive Signale für den Arbeitsmarkt aus. Nach Schätzungen des PresseForum BioBranche sichert sie mittlerweile das Einkommen von rund 180 000 Arbeitskräften.

Trotz Wirtschaftskrise stieg die Zahl der Beschäftigten in den Bereichen Erzeugung, Herstellung, Handel und Dienstleistung in zwei Jahren, von Ende 2007 bis Ende 2009, um 5,7 Prozent. Die Zahl der erzeugenden Bio-Betriebe lag Ende 2009 knapp über 21 000 und steigerte sich im gleichen Zeitraum um über 12 Prozent. 
"Die Erzeugung und Herstellung von Biolebensmitteln bietet ein hohes Potenzial zur Schaffung weiterer Arbeitsplätze und dient der Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Auch unter Beschäftigungsaspekten ist es deshalb geboten, dass Bundesregierung und Bundesländer sich verstärkt für die Entwicklung des ökologischen Landbaus engagieren", kommentiert Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, Vorstandsvorsitzender des Bund ökologischer Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) die Zahlen.


Allein 31 295 zertifizierte Betriebe (Erzeuger, Hersteller und Verarbeiter) von Bio-Lebensmitteln gab es am 31.12.2009 laut Erhebung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung in Deutschland. Bio-Lebensmittel erreichten 2009 nach Angaben der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) einen Inlandsumsatz von 5,8 Milliarden Euro, das entspricht einem Marktanteil von 3,4 Prozent. Ebenfalls in die Schätzung einbezogen hat das PresseForum BioBranche den Bereich Non-Food. Dazu zählen beispielsweise Anbieter von Naturtextilien und Naturkosmetik, die auch Bio-Rohstoffe verarbeiten und mit Produkten daraus handeln. (gk)


-> www.pfbb.de&;